Damen 1 + 2.

TSV Unterhaching Handball

Trainingszeiten:
Montag, 20.00 - 22.00 Uhr, Generali Sportarena
Mittwoch, 20.00 - 22.00 Uhr, Generali Sportarena

Ansprechpartner:
Andrei Pankler, Telefon: 0176/70294886, andrei (at) haching.de
Peter Müller, Telefon: 0170/1965214, peter.mueller (at) haching.de

Nein, es ist nicht mehr die Landesliga, aber wer sich den 1. Oktober 2011 im Kalender anstreicht, der wird sehen, dass das ganz egal ist: Denn an diesem Tag starten die Hachinger Damen in die neue Saison der Bezirksoberliga – und zwar gegen Taufkirchen!

Gleich zum Auftakt ein richtiges Derby, da wird doch die Lust auf die kommende Saison gleich noch mal gesteigert. Das sagt auch Andrei Pankler, der die Damen weiter betreut. „Wir freuen uns auf diese Spielzeit, weil wir einiges vorhaben. Wir wollen wieder eine bessere Saison hinlegen, als wir das in der letzten Saison geschafft haben.“

Warum es in dieser angesprochenen Saison 2010/2011 nicht so ganz hingehauen hat, das kann Andrei auch gut erklären: „Es war einfach zu viel alles in allem. In der Saison davor hatten wir sieben oder acht Spielerinnen verloren, das hat nachgewirkt. Trotzdem war die Hinrunde toll – nur in der Rückrunde haben wir leider nicht mehr gepunktet…“

Aber wer weiß, wozu es gut ist?
Stichwort: Neuaufbau. Der wird nun in Haching vollzogen. Dabei helfen soll Trainer Andrei Pankler auch sein neuer Co-Trainer Peter Müller. Der hatte bisher schon mit den Damen zu tun, und zwar als Coach der Damen II. Die wird er auch in Zukunft betreuen, dann aber mit der Unterstützung von Conny Hädrich. Drei Trainer sind es also für die beiden Damenmannschaften – aber das ist noch nicht alles an Änderungen, denn die Hachinger haben kurzerhand beide Teams zusammengelegt. Damit sind es 22 Spielerinnen im gemeinsamen Kader. Genug für zwei Mannschaften, genug, um Erfolg zu haben. „Damit wollen wir auf der einen Seite natürlich ein größeres Reservoir an Spielerinnen im Training haben“, sagt Pankler. „Aber wir wollen auch ein wenig die Konkurrenz fördern innerhalb des Kaders.“

Denn eines ist scho
n klar: dass die Damen durchaus ambitioniert in die Saison gehen. „Der Aufstieg ist kein Ziel, das wir uns fix setzen werden“, sagt Pankler. „Doch wir würden natürlich nicht nein sagen, wenn es so weit kommt. Wir können gut Handball spielen, wir wollen erfolgreich spielen und wenn es dann tatsächlich so weit kommen sollte, dann ist das super. Wir wollen ja schließlich auch nicht in die Saison gehen und sagen: ,Aufstieg? Kommt nicht in Frage!‘ Das ist ja klar – aber wichtig ist für uns was ganz anderes: wir wollen Spiel für Spiel gewinnen, aber dennoch mit Perspektive arbeiten!“

Und diese Perspektive soll langfristig sein. Ein Aufstieg um jeden Preis ist daher nicht das Ziel, die Gefahr, dann aus der Landesliga direkt wieder abzusteigen, soll unbedingt vermieden werden. Das würde zu viel kaputt machen, darin sind sich alle Beteiligten einig. Der Fokus liegt also darauf,
eine Mannschaft zu finden, die sich auch menschlich gut versteht, die gemeinsam auf lange Sicht erfolgreich spielen will.Wenn das in der Bezirksoberliga gelingt, dann ist der Erfolg und somit der Wiederaufstieg in die Landesliga, nur eine Frage der Zeit.

Zeit, das ist überhaupt das Schlüsselwort für Pankler. „So ein Neuaufbau braucht seine Zeit“ sagt er. „Ich will nicht kurzfristig arbeiten, ich will eine gefestigte Mannschaft aufbauen, die sich dann nach oben arbeitet.“ Dabei helfen sollen übrigens auch zwei B-Jugendliche, die den Sprung in den Kader geschafft haben. Sie sollen hin und wieder in der zweiten Mannschaft eingesetzt werden, und auf lange Sicht auch die erste Mannschaft verstärken. Aber vorher sollen sie dabei helfen, aus 22 Damen zwei Teams zu formen, die sich verstehen – und die gemeinsam Erfolg haben!