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Wollen Sie mal einen souveränen Meister sehen? Dann schauen Sie sich das Bild der männlichen D-Jugend an. Erledigt? Dann wissen Sie: So sehen Sieger aus! Ob Sie im nächsten Jahr wieder so oft Siege feiern können? Mal schauen.
Aber eines ist klar: Diese Mannschaft geht mit viel Schwung und Hoffnung in die neue Saison. Allerdings wird es schon richtig happig, denn ein Großteil dieser Mannschaft steigt gerade erst geschlossen in die C-Jugend auf, darunter auch Basti Allmendinger und Nico Klingshirn, die beide noch D-Jugend spielen dürften. Und: Die Mannschaft soll – bis auf Daniel Köhler - ohne den „älteren“ Jahrgang auskommen sondern stattdessen zusätzlich durch weitere D-Jugendliche ergänzt werden, die im erweiterten Kader stehen.
Die Ziele in dieser Saison sind daher auch weit gefächert: Zunächst soll die Mannschaft natürlich soweit es geht, oben in der Tabelle mitspielen. Das ist nach der tollen Vorsaison selbstverständlich. Nicht weil Trainer, Eltern oder Verein das fordern würden. Nein, weil die Jungs ganz einfach selbst schon ehrgeizig genug sind, dass sie Gas geben wollen.
Für Trainer und Verein stehen aber auch andere Dinge im Fokus: Wir wollen individuelle technische und gruppentaktische Verbesserungen erreichen.Wir wollen die Mannschaft wirklich in ihrem Spiel voranbringen, denn dann kommen Spaß und Erfolg von ganz allein. Und dann können wir sicher auch das ein oder andere Mal die älteren Jahrgänge in der Liga ein bisserl ärgern.
Auch für die einzelnen Spieler haben wir uns Ziele gesteckt: Ein Großteil der Mannschaft hat wirklich tolle Anlagen und soll daher den Sprung in den Kader der Bezirksauswahl schaffen. Mal schauen, wie das in dieser Saison läuft, wir drücken den Jungs jedenfalls die Daumen – und arbeiten natürlich mit ihnen daran, solch ein großes Ziel zu schaffen.
Um tatsächlich Auswahlspieler zu werden ist aber auch Einsatz gefordert. Den hat die Mannschaft schon in der Meistersaison gezeigt, weshalb wir sie nun (natürlich mit Augenmaß!) an einerhöhtes Trainingspensum heranführen werden: Zweimal in der Woche steht ein Mannschaftstraining auf dem Programm, dazu ist einmal auch noch ein individuelles Training im Angebot – und wenn es klappt eben eine ganz besondere Zugabe: 14-tägig findet das Training der Bezirksauswahl statt.
Das sind die sportlichen Ziele – darüber steht aber etwas anderes wichtiges: den Teamgeist weiter zu stärken sowie Handball mit Spaß, Freude und Erfolg zu spielen. Das sehr gute Abschneiden in der Qualifikation zur Bezirksoberliga macht jedenfalls Lust auf mehr.
Friedrich Stoller
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